Werkstattchef, Mechanik-Flüsterer und leidenschaftlicher Petrolhead.
"Man muss die Technik verstehen, um sie zu erhalten."
Wer seinen Oldtimer in die Hände von Sascha Jetzer gibt, merkt schnell: Hier geht es nicht um standardisierte Service-Prozesse, sondern um individuelles Handwerk.
Charakterköpfe und Kurvenfahrt
Von Ecken, Kanten und der "Flitzpiepe"
Wie hält es ein Profi mit der Perfektion? Sascha zieht eine klare Grenze: „Ein Auto, das perfekt ist, gehört in den Showroom. Ein Auto, das man fährt, darf Ecken und Kanten haben.“ Eine fast menschliche Beziehung zu den Maschinen pflegt er zwar offiziell nicht, aber er gibt zu: „Man munkelt, dass ein, zwei Sprüche fliegen, falls mal etwas nicht so ganz will.“
Namen vergibt er übrigens nicht selbst – das übernimmt seine bessere Hälfte. So kam sein eigener Wagen zu dem denkwürdigen Namen „Flitzpiepe“. Und wenn die Arbeit getan ist? Dann zieht es ihn über den Sustenpass zum Gletschersee, gefolgt von einem ordentlichen Philly Cheesesteak Sandwich bei Chevy’s Road Stop.
Interview mit Sascha Jetzer
Ein Jahr "Flietzpiepe", Fett und echte Leidenschaft.
Highlight & Herzblut
Ein Jahr Touring Garage 🏎️
Genau vor einem Jahr hat Sascha bei uns angefangen – eine Entscheidung, die er als „sensationell“ beschreibt. Sein persönliches Highlight des Jahres? Ein 70er Chevy Chevelle. „Aussen schwarz, innen rot, 392er-Wecker“, schwärmt er mit einem Handkuss. Aber auch britische Klassiker konnten ihn überraschen: Der Jaguar MK2 entpuppte sich als unerwartet schnelles und „lustiges“ Gefährt.
Dass er überhaupt hier gelandet ist, verdankt er einem Zufall im Pferdestall und einem sanften „Schubs“ seiner Freundin. Seitdem bereichert Sascha das Team – oft in Begleitung von Hund Balu, der als Mentalcoach das Team unterstützt.
Warum Blech eine Seele hat
Schraubenschlüssel statt Software-Update🛠️
„Ein Auto lernt man erst kennen, wenn man mit ihm fährt.“ Für Sascha ist ein Oldtimer kein Museumsstück, sondern ein Erlebnis für die Sinne. In einer Welt voller Software-Updates und Wegwerfprodukte steht er für das Beständige.
„Was Hersteller heutzutage bauen, wird es in 40 bis 50 Jahren nicht mehr geben. Für mich liegt die Faszination in der Mechanik: Anpacken, reparieren, spüren – das Echte, das Rohe, das Handfeste. Das ist es, was Klassiker so besonders macht.“
Besonders die 60er und 70er Jahre haben es ihm angetan. Für ihn sind das noch ‚männliche‘ Autos – ganz ohne ABS oder ESP. Seine Favoriten? Muscle Cars mit Musik, Dampf und Sound. Jedes Auto erzählt für ihn seine eigene Geschichte – das macht den Reiz aus.
In unserem neuen Kurzformat ’6 Fragen in 60 Sekunden‘ haben wir Sascha Jetzer für Sie ins Kreuzverhör genommen. In nur einer Minute klare Kante zu sechs spannenden Themen – schnell, direkt und ohne Umschweife.
Bist du ready, Sascha?"Ja!"
6 Fragen in 60 Sekunden