Werkstattchef, Mechanik-Flüsterer und leidenschaftlicher Petrolhead.
"Man muss die Technik verstehen, um sie zu erhalten."
Wer seinen Oldtimer in die Hände von Sascha Jetzer gibt, merkt schnell: Hier geht es nicht um standardisierte Service-Prozesse, sondern um individuelles Handwerk.
Interview mit Sascha Jetzer
Oldtimer haben oft ihre Ecken und Kanten, wie lernst du den Charakter eines Autos kennen, das zum ersten mal auf deiner Bühne steht?
"Den Charakter eines Wagens lernt man erst kennen wenn man mit ihm fährt."
In einer Welt von Wegwerfprodukten und Software-Updates: Was können uns alte Autos über Beständigkeit lehren?
"Es gibt sie heute noch, was Hersteller heutzutage bauen wird es in 40 bis 50 Jahren nicht mehr geben."
Was macht die Faszination Oldtimer aus?
"Blech, das man anfassen und reparieren kann, ohne einen Computer zu brauchen. Das Mechanische, das Fettige und das Ölige, es ist Rohe und
das Echte vom Fahrzeug."
Was ist deine Lieblings Fahrzeugepoche?
"60er 70er Jahre, die Technik, da es noch „männliche“ Autos sind – ohne ABS oder ESP-Grümpel. Man muss, kann und durfte dort noch richtig Autofahren. Muscle Cars mit Musik, Dampf und Sound sind meine absoluten Favoriten."
Auf welches Geräusch achtest du ich bei einer Probefahrt als erstes?
"Das lässt sich nicht genau definieren, man nimmt es erst wahr, wenn es falsch klingt. Das erste Geräusch auf das ich achte ist wenn man die Türen schliesst. Dies um zu prüfen, ob sie hängen und das Schloss stimmt."
Wo ziehst du die Grenze zwischen "würdevoll gealtert" und "restaurationsbedürftig"?
"Ein Auto, das perfekt ist, gehört in eine Garage oder einen Showroom. Ein Auto, das man zum Fahren braucht, darf Ecken und Kanten haben."
Gibt es Momente, wo du mit einem Auto redest oder eine besondere Verbindung spürst?
"Eigentlich nicht, man munkelt das ein zwei Sprüche fliegen falls mal etwas nicht so ganz will"
Gibst du deinen Fahrzeugen Namen?
"Ich selbst nicht, jedoch meine bessere Hälfte, durch Sie heisst mein Auto wie es heute bekannt ist. Flitzpiepe!
Heute ist es auf den Tag ein Jahr her, du hast März 2025 bei uns gestartet. War es eine gute Entscheidung?
"Das ist eine sensationelle Entscheidung gewesen. Es ist genau das was mir am Leben Freude bereitet, das Team und die Arbeit sind sensationell."
Heute ist es auf den Tag ein Jahr her, du hast März 2025 bei uns gestartet. War es eine gute Entscheidung?
"Das ist eine sensationelle Entscheidung gewesen. Es ist genau das was mir am Leben Freude bereitet, das Team und die Arbeit sind sensationell."
Was war in diesem Jahr das Auto Highlight für dich?
"70er-Chevy Chevelle, weil es einfach geil ist. Aussen Schwarz, innen Rot, 392er Wecker. *Handkuss*
Abgesehen von den Amis habe ich mein Erstes mal einen Jaguar MK2 bewegt, ich hätte nie gedacht, dass es so ein schnelles oder
lustiges Auto wäre, bis ich es gefahren bin."
Wie bist du vor einem Jahr auf die Touring Garage gekommen?
"Die Chefin hatte ihr Ross im gleichen Stall wie meine Freundin. Ich kam mit meinem Käfer, Katrin hat mich angesprochen, meine Freundin hat mir „den Schuh in den Arsch gegeben“ und dann habe ich mich beworben. So kam es dazu."
Dein Hund Balu, er ist ja ebenfalls Mitglied unseres Teams, wie habt Du und Balu einander gefunden?
"Wir hatten bereits den Bruder namens Rambo, meine bessere Hälfte ist der Meinung Rambo braucht einen Kompagnon und so kam Balu zur Familie."
Bei einem Ausflug, welcher Halt ist für dich ein muss?
"Alle Jahre Sustenpass, zum Gletschersee."
Bei einem Ausflug, welcher Halt ist für dich ein muss?
"Alle Jahre Sustenpass, zum Gletschersee."
Was ist dein Essen nach einer langen ausfahrt?
"Ganz klar Chevys Roadstop, Burger. Schmeckt schon sehr sehr gut. Philly cheesesteak Sandwich ist auch oben hinaus!
Vielen Dank für das Interview Sascha!
Saschas Werkstatt-Checkliste für Sie:
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In unserem neuen Kurzformat ’6 Fragen in 60 Sekunden‘ haben wir Sascha Jetzer für Sie ins Kreuzverhör genommen. In nur einer Minute klare Kante zu sechs spannenden Themen – schnell, direkt und ohne Umschweife.
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